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Guitar Hero
May 27, 2021
Beantwortet

Linux Desktop Client

  • May 27, 2021
  • 22 Antworten
  • 6471 Ansichten

Hallo,

ich weiß, dass das hier bereits ein Thema war/ist und zwar schon länger. Letzteres lässt mich daran zweifeln, ob dies wirklich noch verfolgt wird:

Ich wünsche mir einen nativen Deezer-Desktop-Klienten mit (beinahe) allen Funktionen, die jene auf anderen Plattformen auch haben.

Die Nuvola-Player-Alternative läuft zwar relativ stabil, doch wächst der Bedarf an Arbeitsspeicher mit jedem Lied, das gestreamt wird, irgendwann auf diverse Gigabyte an. Außerdem bekommt man immer wieder verdeutlicht, dass man doch nur eine gewrappte Internetseite vor sich hat…

Will man den Leuten von Nuvola das Geschäft nicht vermiesen? 

Wie wäre es mit einer Kooperation? So kompliziert kann das nicht sein, nach so vielen Jahren…

Best, Michael

Beste Antwort von KrapotkeHRO

Wenn du Arch Linux (oder einen der Derivate (Manjaro, EndeavourOS, ArcoLinux um nur einige zu nennen)) benutzt, kannst du dir aus der AUR mit

yay -S deezer

oder

pamac install deezer

die Desktop-App auf Linux downloaden. (hier nochmal der Link zur AUR)

Vorausgesetzt du hast einen AUR-Client wie pamac (nicht mit pacman verwechseln) oder yay installiert.

Ich habe keine Genaue Ahnung wie das Funktioniert, aber es wird irgendwie die Windows Desktop App genommen, aber es wird keine “Emulation” wie Wine oder ähnliches Benutzt.

22 Antworten

Roadie
September 9, 2023

Linux ist ohne Zweifel ein solides BS, aber um ehrlich zu sein, ist es im reinen Consumer Bereich einfach zu wenig vertreten, dass sich imo eine Umsetzung darauf für Dienste finanziell lohnen würde. 
Anders kann ich mir die Situation sonst auch nicht erklären, denn aus rein technischer Sicht dürfte es da wohl keine so großen Hürden geben. 

Naja, Spotify unterstützt ja auch offiziell Linux und technisch ist es wirklich keine Herausforderung. Spotify nutzt bspw. Electron, damit die Desktop-App nur einmal programmiert werden muss, und dennoch auf Windows, MacOS und Linux läuft. Das Prinzip hatte ja schon Jahre zuvor Java vorgemacht. Das erschien auch gerade deswegen selbst auf Linux. Mit Flutter stellt Google auch ein Kit, um Programme für mehrere Plattform mit einem Quellcode zu bedienen. Das Problem ist wohl viel mehr, dass von den Entscheider Linux entweder gänzlich übersehen oder von diesen unzureichend verstanden wird, dass man Linux auch ganz einfach mitbedienen könnte.  Ich schätze mal, dass alleine schon wegen der geringen Beteiligung im Customer-Bereich die Entscheidung für eine Linux-Version abgelehnt wird, ohne wirklich auch nur zu quantifizieren, wie teuer der Mehraufwand wäre und ob sich das nicht vielleicht doch rentieren würde. Der ein oder andere User wäre vielleicht dann doch eher geneigt, Deezer statt Apple Music oder Spotify zu nutzen.

 

One Hit Wonder
March 29, 2024

Leider ist die Linux-Desktop-App über electron nicht zu gebrauchen. Alle Chromverwandten Browser resamplen aus irgendeinem Grund erst einmal alles pauschal auf 48kHz. Da kann ich mir alles bitgnenaue sparen. Ti*al ist noch schlimmer, da geht unter Linux gar nicht - ich habe mal ein Brave zum Laufen bekommen - natürlich mit resampling.
Das einzige, was momentan noch(!) funktioniert, ist Firefox mit pipewire im passthru-Modus. Da hat man dann seine 44,1 kHz. Linuxuser sind halt raus. Ich weiß nicht, ob das bei Windows/Asio auch so ist, ich vermute schon.

Ich will nicht X-Euro für nen Streamer ausgeben, um dann auf einem Tablet herumzuwischen wie ein dressierter Affe. Ein PC kann das alles, und viel besser. Alle Leute, die sich ernsthaft mit HiFi beschäftigen, sind raus, die anderen interessiert bitgenau oder Hi-Res sowieso nicht.
Es kann doch nicht so schwer sein, so etwas zu programmieren, ohne diese chrom*-Krücke.