Bist du in der Lage, die Premium-Musikqualität HiFi mit Mp3 zu unterscheiden?


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Sind wir überhaupt in der Lage, die Premium-Musikqualität im direkten Vergleich von einer heruntergerechneten MP3 zu unterscheiden? Klingen grosse, unkomprimierte Musikdateien in Ihren Ohren wirklich besser als komprimierte?

Hier findest du den interaktiven Test:

https://www.npr.org/sections/therecord/2015/06/02/411473508/how-well-can-you-hear-audio-quality

 

Ich habe mich ja immer verwundert, warum Spotify, die damals sehr sorglos mit dieser Thematik umgeht (respektive sich damals gar nicht drum kümmert), liegt nicht so falsch.

 

Ich habe beim obigen interaktiven Test völlig versagt. Ich habe im Test oft bei 128kbps angekreuzt :-(


28 Antworten

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Ich habe mich ja schon im anderen Thread geoutet…

Und JA, ich höre tatsächlich (noch) ;-) einen positiven Unterschied. :slight_smile:

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Fazit vorweg: Nein, ich höre keinen Unterschied.

 

Ich habe folgendermaßen getestet:

Macbook Air, Google Chrome

 

AirPods Pro: 1x 128 / 4x 320 / 1x WAV

Bose QC 35II: 3x 128 / 2x 320 / 1x WAV

Airplay2: 3x 128 / 2x 320 / 1x WAV

USB (1. Durchlauf): 2x 128 / 2x 320 / 2x WAV

USB (2. Durchlauf): 1x 128 / 2x 320 / 3x WAV

 

Interessant finde ich, dass ich in keine Richtung tendiere, sondern gesamtheitlich betrachtet alles mal angeklickt habe. Weiter ist für mich durchaus interessant, dass ich bei AirPlay zu 50% Richtung 128 tendiere, obwohl ja die beste Qualität ankommt, im Vergleich zu Bluetooth.

Ich denke, dass ich bei weiteren Durchläufen ganz andere Ergebnisse erzielen werde und sich die Sache für mich wie Lotto darstellt.

 

HiFi schön und gut, aber für mich bestätigt sich einmal mehr, dass auch ein Großteil Psychologie mit reinspielt. Wenn ich sehe, dass ich gerade HiFi abspiele, höre ich gleich viel bessere Qualität. Schaue ich nicht hin, kann ich mir auch 128er mp3s reinziehen, ohne etwas zu vermissen.

 

Ergänzendes Fazit: Ich stelle wieder alles auf HQ um und höre einfach meine Musik.

 

 

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Als weiterer Test könnt ihr euch mal ein paar Audio Dateien runterladen.

https://www.digitec.ch/MWS/Release/audio-kompressions-test2.zip

Damit dies aber wirklich ein Blindtest ist, musst du den ZIP-Ordner extrahieren, bevor du ihn öffnest. Denn nur ungezippt sind die Dateigrössen identisch.

  1. MP3 V9 (niedrigste Qualitätsstufe, entspricht ca. 65 kbit/s VBR): Dies ist echt schlecht und wird im Alltag kaum je eingesetzt.
  2. MP3 V5 (mittlere Qualitätsstufe, entspricht ca. 130 kbit/s VBR): Kommt beim Streaming noch vor, bei Downloads heute eigentlich nicht mehr.3.
  3. MP3 V0 (höchste Qualitätsstufe, entspricht ca. 245 kbit/s VBR): Dies ist die Qualität, die im Amazon-Shop angeboten wird.
  4. AAC 256 kbit/s: Dies sollte aufgrund des effizienteren AAC-Verfahrens noch besser sein als die höchste MP3-Stufe. Es ist die Qualität, die du im iTunes Store bekommst.
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Vielen Dank.

Geladen und angehört. Da ich die feinen Unterschiede sowieso nicht wahrnehme, habe ich direkt in die Auflösungsdatei geguckt und mir je Beispiel die beste und schlechteste Qualität vorgenommen.

Auch hier merke ich keinen Unterschied.

Gut, heißt dann wohl für mich: Deezer-App öffnen und von HQ auf SQ runtergehen. :joy:

Ehrlich, ich nehme keinerlei für mich störenden Unterschiede wahr.

 

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@dee_dirk 

Alles gut… solange du Schlager, Volksmusik und Techno noch beim Hören auseinanderhalten kannst, ist ja alles im grünen Bereich. :rofl:

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solange du Schlager, Volksmusik und Techno noch beim Hören auseinanderhalten kannst

Leider fällt mir gerade kein guter Konter ein. :imp:

Nur soviel: Schlager und Volksmusik habe ich generell auf Dislike und werde wohl nie in die Verlegenheit kommen, diese “Musik” mit Techno zu verwechseln.

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@dee_dirk 

Siehste… dann sind die Ohren noch völlig ok. :sunglasses:

 

 

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Ich habe jetzt nur das erste Online-Beispiel mehrfach angehört (Neil Young mit einer ziemlich alten Aufnahme) und konnte dadurch den Ausschnitt “lernen”, also bestimmte Elemente identifizieren, die zu einer Unterscheidung taugen wie z.B. die Glocken (?) im Orchester oder seine S-Laute. Dann war es auch über meine Stereoanlage möglich, die WAV-Datei zu erkennen, da beide MP3-Dateien typische Artefakte bei den genannten Stellen produzieren.

Generell sind solche Online-Tests aber nur bedingt geeignet, da man selber keinen Einfluss auf die gewählten Ausschnitte hat, also ob überhaupt Unterscheidbares enthalten ist. Besser ist es meiner Meinung nach, Musik zu wählen, die man bereits sehr gut kennt und dort nach Passagen zu suchen, die eventuell “irgendwie anders” klingen könnten und das dann wirklich oft zu wiederholen, um es sich merken zu können. Man sollte dabei auch halbwegs ausgeruht und nicht durch irgend etwas genervt oder abgelenkt sein wie z.B. Umgebungsgeräusche (Ehefrau, Kinder, offenes Fenster, Katze). Außerdem bringt Erfahrung mit Hörtests auch etwas. Ich hätte z.B. nicht diese recht alte, “muffige” Neil Young-Aufnahme als Testbeispiel gewählt. :wink: Und Suzanne Vega wurde früher immer hergenommen, aber astrein ist die Aufnahme auch nicht. :scream:

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Vielen Dank für deinen Artikel @rowa68, ich finde es ganz interessant, besonders wenn alle Streamingsdienste in die Richtung Lossless gehen. Ich habe den Thread auf der Homeseite angepinnt :slight_smile:

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Danke für den Test. Ich habe es jetzt dreimal ausprobiert: 

Bei allen: Samsung S21. 

Test 1: Über Bluetooth mit Sony WH-1000XM3

3/6 richtig. Wobei meist nur geraten. Zweimal habe ich sogar die 128kbps als “beste Aufnahme” vermutet. 

Test 2: Über Bluetooth mit Samsung Galaxy Buds Live 

3/6 richtig, wobei auch nur meist geraten. 

Test 3: Über externes DAC (iBasso DC03) und Kabel mit Sony WH-1000XM3

3/6 richtig: wobei ich sagen muss, dass man kabelgebunden über ein externes DAC tatsächlich einen großen Unterschied zu einer Bluetooth-Verbindung hört. 

 

Mein Fazit ist aber: ich hatte schon vorher mein HiFI Abo (nach zwei Testmonaten) gekündigt, da ich kaum einen Unterschied bemerkt habe. Und höre meist unterwegs und dann über Bluetooth. Meist ist macht man auch etwas beim Musik hören, so dass man sich kaum 100% auf die Musik konzentrieren kann, um einen Unterschied zu HiFi zu bemerken. 

Das Problem beim meinen HiFI Abo war aber, dass es mir mein mobiles Internet weggesaugt hat. Die 4 GB, die mir normal immer ausreichen, waren schnell weg. Daher musste ich die Klangqualität mobil auf HQ reduzieren. Und dass ist auch nicht Sinn der Sache, wenn man dafür 5 Euro mehr im Monat zahlt. Ich denke das lohnt sich nur, wenn man auch so eine StreamOn Funktion bei der Mobilfunkanbieter hat und Deezer nicht zum mobilen Datenverbrauch dazuzählt. 

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@tanair 

Danke für dein Feedback. Das untermauert imo nur nochmal, dass alle Formate oberhalb MP3 HQ für Bluetooth wenig bis keinen Sinn machen. 
Mit dem passenden Equipment bin ich aber froh, dass es HiFi Flac gibt. 

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@tanair @Superschlumpf 

Ich freue mich sehr, endlich nicht mehr allein zu sein mit meiner Ansicht “HiFi muss ich nicht zwingend haben”. :slight_smile:

Die Thematik mobiles Datenvolumen habe ich im Übrigen auch gehabt, allerdings leicht anders:

In meinem Auto habe ich eine eigene SIM-Karte und kann dann ein WLAN aufspannen. Hier habe ich mein iPhone gekoppelt, welches so eingestellt war, dass es im WLAN HiFi runterladen soll und bei Mobilfunk nur HQ.

Effekt: Über das Auto-WLAN bzw. die Auto-Datenkarte habe ich dann über Mobilnetz HiFi-Material geladen - iPhone befand sich ja im WLAN. Die Datenkarte im Auto hatte dann ein Vielfaches vom iPhone. Bis ich das gecheckt habe, sind einige GB durchgezogen worden. :laughing:

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Die Frage, ob man Hifi braucht oder nicht, kann man imo eh nicht pauschal beantworten. 
Man sollte halt schauen, ob der Mehrwert von Hifi mit den persönlichen Voraussetzungen an Hardware überhaupt bemerkbar ist. 
Und das ist abgesehen von einer Kombination aus Smartphone und hochwertigen kabelgebundenen Kopfhörern, die einige User doch nutzen dürften, ansonsten eher selten der Fall. Sooo viele User, die auf eine hochwertige Musikanlage streamen,  gibt es im Verhältnis zur Gesamtzahl der Streaming Abonnenten dann wohl eher nicht. Aber DIE (zu denen ich auch gehöre) freuen sich sehr über Hifi. 

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Danke für den Hinweis.

 

Ich habe meinen Beitrag abgeändert und die Aussage

“HiFi muss man nicht zwingend haben”

in

“HiFi muss ich nicht zwingend haben”

geändert.

 

Denn ich kann ja nur für mich sprechen. :slight_smile:

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@dee_dirk 

Hätteste ruhig lassen können… bist doch ein Man(n). ;-)

Wollte nur meiner Begeisterung mal freien Lauf lassen. :-)))

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Fraunhofer-Experte: Auch HiFi-Liebhaber können MP3s von CDs nicht unterscheiden


(nmz) -Wien. (pte) Die Audioqualität von komprimierten Formaten wie MP3 bzw. AAC wird selbst von geschulten Hörern oft besser oder zumindest gleichwertig empfunden als sogenannte Lossless-Formate oder Audio-CDs. Zu diesem Schluss kommt die Testplattform TrustedReview in einem Blindversuch mit mehreren Personen.
 
TrustedReview weist darauf hin, dass es sich dabei um keinen Versuch mit streng wissenschaftlichen Parametern handelt. Bemerkenswert an den Ergebnissen war allerdings, dass gerade die deklarierten HiFi-Liebhaber unter den Testpersonen bei der Erkennung des unkomprimierten Musikstückes daneben lagen.
 

Codierung bereits ausgefeilt

"Ein derartiges Ergebnis überrascht mich nicht, weil wir bei unseren internen Experimenten zu einem ähnlichen Schluss kommen. Die Codierungstechnologien sind mittlerweile so ausgefeilt, dass die meisten Leute selbst bei Komprimierungen mit geringerer Datenrate keinen Unterschied mehr hören", erklärt der Fraunhofer MP3-Experte Bernhard Grill im Gespräch mit pressetext.

"Ich würde sogar soweit gehen, dass ein entsprechend kodiertes AAC-Soundfile mit 192 kbit/s heute die bessere Alternative zur Audio-CD ist, da man die 16-Bit-Auflösung der CD weit übertreffen kann." Für besonders audiosensitive Personen, die ganz sicher gehen wollen, empfiehlt Grill eine Datenrate von 256 kbit/s bei AAC und 320 kbit/s bei MP3.

Entwicklungstrend geht in zwei Richtungen

Grill zufolge geht der Entwicklungstrend bei der Audio-Codierung derzeit in zwei Richtungen. Zum einen gehe es darum noch kleinere Dateien bei geringen Qualitätskompromissen zu erhalten. "Das spielt aktuell vor allem bei Streaming-Services über Mobilfunknetze eine wesentliche Rolle, da die Bandbreiten trotz UMTS immer noch gering sind und der Abruf größerer Datenmengen in den meisten Ländern weiterhin teuer ist", erklärt Grill. Als vielversprechendste Codierung gilt dabei der Audio-Codec HE-AAC, auch AAC+ genannt, der eine Weiterentwicklung des etwa von iTunes verwendeten AAC-Standards bedeutet.

Andererseits widmen sich die Entwickler auch den Feinspitzen unter den Musikhörern und wollen beweisen, dass mit entsprechenden Codierungstechnologien auch die letzten wahrnehmbaren Unterschiede zur Audio-CD ausgemerzt werden können. "Die Musiklabels und Toningenieure haben mittlerweile auch verstanden, wie man kodieren muss, damit man eine hervorragende Soundqualität erhält. Ein weiterer Vorteil der bestehenden Codierungen wie MP3 oder AAC ist, dass die dahinterliegenden Verfahren ständig verbessert werden", so Grill. Eine heute mit 128 kbit/s kodierte MP3 klingt folglich weitaus besser als vor 15 Jahren.

Begriff "Kompression" irreführend

Den Begriff "Kompression" findet der Fraunhofer MP3- und AAC-Entwickler ohnehin irreführend. "Man darf das nicht verwechseln mit Dynamik-Kompressionen, also dem Abschwächen lauter Passagen und der Anhebung leiser Stellen, was seit jeher gerade bei den vielgerühmten Schallplatten oder auch im UKW-Rundfunk eine technologische Notwendigkeit ist." In dieser Hinsicht seien MP3 und AAC mit bis zu 24 Bit Dynamikumfang sogar besser als die auf 16-Bit beschränkte Audio-CD. Diese Einschränkung werde auch durch eine Lossless-Kopie einer Audio-CD nicht beseitigt.

Weit wichtiger für eine gute Soundqualität bzw. ein ansprechendes Klangbild sei ohnehin nicht das verwendete Medium oder Dateiformat, sondern die eingesetzten Lautsprecher. "Diese sind immer noch die schlimmsten Verfälscher in der gesamten Kette", meint Grill.

Quelle: nmz.de
 
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@rowa68 

Sehe ich auch so… die Lautsprecher sind die wichtigste Komponente. 

Und bei den Codecs ist sicher noch Luft nach oben. Leider scheinen aktuell nicht die besten verfügbaren Codecs genutzt zu werden, denn ich bleibe dabei. Aktuell kann ich den Unterschied mit guten Lautsprechern oder Kopfhörern hören. Besonders bei feinen Details von Instrumenten im Hintergrund. 

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Dieser Artikel aus der Neuen Musikzeitung (nmz) ist von 2009 und ebenfalls eine Übernahme eines älteren Artikels von Trusted Review, die sich auf einen nicht näher beschriebenen Hörtest beziehen. Hier der Originallink:

Fraunhofer-Experte: Auch HiFi-Liebhaber können MP3s von CDs nicht unterscheiden | nmz - neue musikzeitung

Generell sind solche pauschalen Schlagzeilen bei allen Online-Anbietern beliebt, weil sich damit Klickzahlen generieren lassen, auch noch in der Dritt/Viert/Hastenichtgesehen-Verwertung. :wink: Alles, was Fraunhofer-Grill dort äußert, ist der Stand von 2009 oder noch früher, z.B. über verfügbare Übertragungsgeschwindigkeiten im Internet und die Notwendigkeit von effektiver Datenkomprimierung, besonders beim Mobilfunk. Natürlich will man auch heutzutage nicht unbedingt das begrenzte Datenvolumen fürs Handy oder den Speicherplatz für eine High Resolution-Datei verballern, die zigmal größer ist als eine MP3, wenn man den Unterschied beim Joggen mit den Bluetooth-Kopfhörern sowieso nicht hören kann. :wink:

Wie gesagt ist es bei geeignetem Testmaterial, genügend Zeit und Geduld, brauchbarem Equipment usw. möglich, zwischen WAV oder FLAC-Dateien und MP3/AAC/Ogg Vorbis-Dateien oder Streams zu unterscheiden.

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Moin Alle,

bedingt durch diesen Thread(*) habe ich mir nun einen DAC (iFi Zen DAC v2) sowie kabelgebundene Kopfhörer (beyerdynamic DT 1990 Pro) bestellt und werde mir dann die Zeit nehmen und die von @rowa68 verlinkten Tests erneut durchführen bzw. Musikfiles antesten.

Meine Hoffnung ist, dass ich doch Unterschiede wahrnehmen kann und es bislang “nur” an den eingesetzten Komponenten gelegen hat.

(*) Irgendeinen Grund muss ich ja haben… :laughing:

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@dee_dirk 

Selber Moin…

Ich finde deine Entscheidung absolut richtig und nachvollziehbar. Man muss schließlich alles versuchen, um den Ohren ne Chance zu geben. ;-)

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Möglicherweise brauchst Du noch einen Adapter für den Mini XLR-Stecker bzw. den 6,35 mm Klinkenstecker des Beyerdynamic, da der iFi DAC anscheinend nur 3,5 und 4,4 mm Klinkenbuchsen hat.

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Moin @bluezzbastardzz, danke für den Hinweis. Das hatte ich im Vorfeld schon gecheckt. Der DAC hat 6,3 und 4,4-Anschluss.

Und laut KH-Anleitung hat das Kabel einen 3,5-Stecker. Zum Lieferumfang gehört auch ein Adapter auf 6,3.

Ich bin echt gespannt und schon ein bisschen in Vorfreude. :smiley:

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Im Lieferumfang von neuen Beyerdynamic-Kopfhörern ist ein Adapter für Klinkenstecker enthalten, das stimmt. Ich hatte den “Mini XLR-Stecker” falsch verstanden, der befindet sich ja einsteckbar am Hörer und dient nicht zu einer symmetrischen Verbindung im Studio.

Ich habe selber einen alten DT770 mit neuen Ohrpolstern, der mir nach wie vor bei Bandaufnahmen gute Dienste leistet und auch früher bei Codec-Hörtests. Heutzutage höre ich am liebsten über Lautsprecher. Interessant finde ich, daß Beyerdynamic gleich Austausch-Ohrpolster dazu packt, die anders klingen. Jedenfalls sollten die mehr als ausreichen, um feine Unterscheide hören zu können.

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@bluezzbastardzz

Wirkt sich eine XLR Steckerverbindung deiner Meinung nach auch klanglich aus? Ich habe das bisher immer nur als „robuste Handwerkervariante“ für Musiker betrachtet, die immer auf- u. abbauen.

Klanglich habe ich das noch nie verglichen.

;-)

 

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Wie eben in meinem Posting verbessert, hatte ich da etwas falsch verstanden, weil der DAC außerdem einen symmetrischen Eingang hat, aber als Klinkenbuchse ausgeführt. Am Beyerdynamic dient diese Mini XLR-Buchse am Hörer / Stecker am Kabel wohl nur zum praktischen Kabelaustausch und einer mechanisch stabilen Verbindung. Die drei Pins werden dann für links, rechts und Masse genutzt, was außerdem das zweite Kabel zur anderen Hörerkapsel spart.

Ob man echte symmetrische XLR-Verbindungen bei HiFi-Anlagen braucht, ist eher Ansichtssache. Im Studio können damit sehr lange Kabel benutzt werden, die dann ohne Brummen und sonstige Kabeleinflüsse betrieben werden können.

Ich habe bei meinem Aufbau mit zwei Monoendstufen direkt hinter den Boxen und PC dazwischen die Möglichkeit, sehr kurze Kabel (Lautsprecher und Cinch) zu benutzen, was immer die beste Idee ist.

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